Mittwoch, 21. Januar 2009

Das Anbrechen des 3D-Zeitalters im Kino

Auf Filmstarts.de wurde gestern ein interessanter Artikel über die Verbreitung von 3D-Filmen veröffentlicht. Darin werden die Pläne Hollywoods in diesem Bereich erwähnt, sowie Einschätzungen von "Experten" wiedergegeben. Überdies ist die Rede von der Umstellung der gesamten audio-visuellen Peripherie, also auch Handys usw. Jedenfalls bietet der Beitrag einen guten Überblick über die momentane und zukünftige Situation mit Fokus auf die Lichtspielhäuser.
Ich würde mal sagen, dass gerade der Technik-Vorsprung der Kinosääle ein ausschlaggebendes Argument für einen möglichst raschen Wechsel der Branche zu 3D darstellt. Illegalen Downloads könnte mit 3D (zumindest für einige Zeit) effektiv begegnet werden.
Die Kommentare der Leser sind hingegen weniger prickelnd. Da wird eher der alte Hut der Effekt-Hascherei angesprochen, für den ich nunmehr ein müdes Lächeln übrig hab. Klar, bei jedem Technologiesprung wird das Innovative überproportional bis exzessiv genutzt (siehe z.B. Einführung des Ton- und Farbfilms), aber ich denke, dass dieser Anteil nicht grösser ist, als der Anteil an Standardware vor dem Technologiesprung.

Kommentare:

brotherpain hat gesagt…

das problem ist nur, dass es den 3d-film mindestens seit den 80ern gibt und bisher noch niemand was gesehen hat was in 3d besser aussaehe...ausserdem stoeren die brillen beim knutschen im kino.

gameria hat gesagt…

Zugegeben, die Technik ist noch nicht ausgereift, dass wirklich ALLES auf der Leinwand scharf und in 3D ist. Aber meiner Meinung nach überwiegt die Intensivierung des Filmerlebnisses durch räumlichen Wahrnehmung die Abstriche in der Optik. Das wird besser werden, sie haben ja schon wieder Innovationen in diesem Bereich geboten. Der technologische Fortschritt wird ausserdem unterstützt durch eine erhöhte Frequenz an 3D-Filmen - gerade das ist ja geplant.

Knutschen? Ihr könnt ja Taschenbillard spielen!

cherrytangle hat gesagt…

Im Kino wird nicht geknutscht, sondern Film geguckt! =D