Weils so gut hierher passt und weil ich die Bilder für sehr gelungen halte, verlinke ich hier eine kleine Sammlung von Patrick Browns comichaften, humoristischen Portraits verschiedenster Film- und Videospielefiguren.Donnerstag, 5. März 2009
Patrick Brown - hochqualitative Fan-Art
Weils so gut hierher passt und weil ich die Bilder für sehr gelungen halte, verlinke ich hier eine kleine Sammlung von Patrick Browns comichaften, humoristischen Portraits verschiedenster Film- und Videospielefiguren.Donnerstag, 26. Februar 2009
RESIDENT EVIL: DEGENERATION (J, 2008) - Filmkritik
Die Live-Action-Filme aus Hollywood empfand ich als eingefleischter Fan der Videospiele aufgrund ihrer völligen Werkfremdheit stets als ein Schlag ins Gesicht. Vor allem Resident Evil: Apocalypse gehört (beileibe aber nicht nur!) deswegen zu den allerschlechtesten Filmen die ich je zu Ende gesehen habe.Anderseits wird schon wieder zu viel reproduziert. Insgesamt handelt es sich nämlich mehr um ein Wiederaufleben der ersten Resident Evil-Generation mit ihren lahmen Zombies, als um ein Anknüpfen an die jüngsten Ereignisse aus Resident Evil 4. Von den mehreren Dutzend Gegnerarten kommen leider fast ausschliesslich die schlurfenden Untoten zum Einsatz, die mittlerweile die uninteressantesten Gegner in diesem Universum darstellen. Dieses Defizit wird jedoch zu einem beachtlichen Teil durch das vorbildliche Tempo, das den Grossteil des Films über gehalten wird, abgemildert. Trotzdem wirken einige Szenen bisweilen arg konstruiert, was deren Spannung untergräbt. Hierzu zähle ich Augenblicke, bei welchen die Verzögerungen eindeutig als solche auffallen, wie zum Beispiel in der Szene mit der Zeitbombe oder im Kampf gegen den „Endgegner“.
Derartige artifizielle Tendenzen werden durch die grosse Schwäche des Films empfindlich verstärkt: die Optik. Denn wie Advent Children ist Degeneration ein Direct-to-DVD-Release und hat dementsprechend augenscheinlich mit einem kleinen Budget zu kämpfen. Verglichen mit dem mittlerweile immerhin vier Jahre alten Advent Children sieht Degeneration jedoch insgesamt deutlich schlechter aus. Es gibt zwar einige kurze geniale Momente, in denen der Film lebensecht wirkt, doch gerade die Mimik und Animationen von Textilien sind für heutige Verhältnisse oftmals gelinde gesagt mangelhaft. In den Gesichtern wird fast nichts animiert, wenngleich diese sehr schön modelliert und photorealistisch texturiert sind. Dem Uncanny Valley wird infolgedessen immer mal wieder ein Besuch abgestattet. Die Standbilder wirken also viel lebendiger als der bewegte Film. Man merkt, dass die Firma bisher noch keinen abendfüllenden Streifen gemacht hat und die Technik auf Videospiele-Tools aufbaut. Deswegen und aufgrund einiger oben erwähnter Inszenierungsschwächen, wirkt der Film insgesamt wie eine überdimensionale Zwischensequenz. Grob gesagt wurde lediglich die Auflösung des Bildes und der Texturen erhöht, nicht aber der Detailgrad im Bild (optische Komplexität und Animationskomplexität). Man muss schon mit Zwischensequenzen in Spielegrafik vertraut sein, um mit den hier gesehenen Animationen zurecht zu kommen.
Anderseits ist Degeneration Advent Children hinsichtlich der Ausdrucksstärke der Gesten überlegen. Denn innerhalb der gegebenen visuellen Einschränkungen wird sehr präzise mit Gesten und Gesichtsausdrücken (Stichwort: Schnappschuss) gearbeitet. Die Motion-Capture-Schauspieler machen mit ihrer äusserst präzisen Körpersprache einen hervorragenden Job, ohne welchen (vermutlich) alles zusammenbrechen würde.
Zu guter Letzt will ich noch sagen, dass mir eine solche optisch zwar mangelhafte, aber dafür werktreue Adaption viel lieber ist, als eine weitere Live-Action-Verfilmung von Übersee.
Fazit
Eine rasante, aber optisch dürftige, spielfilmlange Videospiel-Zwischensequenz, in erster Linie für Fans der alten Resident-Evil-Generation. Da ich mich dazu zähle, gebe ich dem Film eine vier. Mit mehr monstermässiger Abwechslung hätte vielleicht eine fünf drin gelegen.
Freitag, 20. Februar 2009
Bodo Wartke - Klavierkabarett vom Feinsten
Ich musste mir gleich die CD kaufen - was immerhin die erste seit Amy Macdonalds This is the Life ist.
Mittwoch, 4. Februar 2009
(Sehr) frühe Auftritte bekannter Gesichter
Hab hier willkürlich ein paar Beispiele von sehr frühen Auftritten mittlerweile (mehr oder weniger) bekannter Gesichter zusammengetragen. Abgesehen von Johnnie Depps Auftritt in Nightmare on Elm Street sind alle Beispiele "eigene Entdeckungen". Das bedeutet einerseits, dass es nichts allzu aufregendes gibt und anderseits, dass dieser Post nicht zusammengeklaut ist.
Benicio del Toro – James Bond: Licence to Kill
Licence to Kill kam unlängst im Fernsehen und vor allem der Handlanger des Bösewichts erinnerte mich stark an den durchgeknallten Partner von Johnny Depp in Fear and Loathing in Las Vegas – und siehe da, er war's tatsächlich. Irgendwie erinnert er doch ein wenig an den jungen James Dean.Christian Bale – Empire of the Sun
Wenn man seine Darstellung in diesem überraschend seriösen Steven-Spielberg-Film begutachtet, beantwortet sich die Frage, ob der Darsteller in all seinen Filmen so gut spielt, wie von selbst. Daran vermögen auch zugegebenermassen üblere Entgleisungen während des Drehs des neuen Terminator-Films nicht viel zu ändern.Sean Astin und Josh Brolin – The Goonies

Nicht nur Christian Bale konnte bereits im Kindesalter eindrucksvolle Leistungen abliefern, sondern ebenso Sean Astin, der allen noch als treuer Sam aus Herr der Ringe in Erinnerung sein sollte. Josh Brolin feierte in diesem sehr guten Kinderfilm (jetzt ist wieder The Goonies gemeint) sogar sein Leinwanddebüt als grosser Bruder von Astin.Elijah Wood – Back to the Future: Part 2 & Forever Young
Ja, der war auch schon seit frühester Kindheit dabei und hat gleich ne Kleinschauspiellerrolle neben den unvergleichlichen Michael J. Fox und Christopher Lloyd gewonnen – drei Jahre später folgte die grössere Nebenrolle an der Seite von Mel Gibson. Von allen hier präsentierten Auftritten hat sich meiner Meinung nach Elijah am wenigsten verändert - der sieht immer noch ... wie ein Milchbubi aus.Laurence Fishburne – Apocalypse Now
Ebenfalls unser guter Morpheus (und baldiger Ersatz für Grissom von CSI - Las Vegas) durfte im Teenager-Alter (17) bereits in nem weltbekannten Einschläf- ... ähm Meisterwerk mitmachen. Und viel zurechnungsfähiger als der Rest der Truppe ist dieser Spargeltarzan beileibe nicht (was man in diesem Clip jedoch noch nicht sieht).Edward James Olmos – Blade Runner
Dürfte eher wenigen ein Begriff sein. Man muss sich schon für Kampfstern Galactica interessieren. Jedenfalls hat Olmos vor vielen Jahren mal im Klassiker Blade Runner mitgespielt - und übernahm dort die Rolle des mysteriösen Gaff. Dazu gibts noch dieses Video aus den DVD-Special Features, welches mir viel besser gefällt, als mein eigenes, sehr minimalistisches. Aber man will den Kunden ja auch was Selbstgemachtes anbieten.Steven Spielberg – Blues Brothers
Einer der wenigen wirklich sichtbaren Gastauftritte des Regisseurs. Noch dazu ein sehr früher von 1980 - bis dahin hatte er erst die Kassenschlager Der Weisse Hai und Unheimliche Begegnung der Dritten Art fertig gestellt. Can I help you?Johnny Depp - A Nightmare on Elm Street
Ein eher bekanntes Leinwanddebüt, aber Johnny Depp sieht da mitunter so belämmert aus, dass man es einfach zeigen muss. Seinen Abgang im Film kann man nebenbei hier "bewundern".Clive Owen - Privateer 2: The Darkening
Dieser coole Typ war bereits anno 1996 dem geneigten Weltraum-Shooter-Zocker ein Begriff. Er spielte im hervorragenden Privateer 2: The Darkening von Origin die Hauptrolle - neben John Hurt, Christopher Walken und Jürgen Prochnow. Damals wurde aufgrund der schlechten Spielegrafik öfters auf Live-Action-Zwischensequenzen zurückgegriffen. Abgesehen vom hier präsentierten Intro, das ich selbst aus dem Game rauskitzeln musste und welches deshalb eine vergleichsweise dürftige Auflösung hat, findet man nahezu alle Videos dieses Spiels hier in besserer Auflösung. Clive Owen tritt erst nach ca. zwei Minuten auf, doch ich wollte gleich die ganze für ihr Alter und vor allem für das Medium Videospiel gelungene Filmsequenz anbieten.Alyssa Milano - Commando
Zu guter Letzt wenigstens noch zwei Beispiele mit Mädels, von denen es rein zufälligerweise kein normales Bild gab. Wer Charmed kennt (was ich von mir nicht behaupten kann) oder FHM (Bingo!), dem könnte die erste freche Göre noch bekannt vorkommen. Im super-lustigen Commando, tauchte Alyssa Milano zum zweiten Mal auf der Leinwand auf - als Tochter der Ein-Mann-Armee John Matrix. Dieser wird von niemand geringerem verkörpert als Schwarzenegger in seinen besten Jahren, was bedeutet, dass Schauspiel und Körper gleichermassen hölzern sind!Natalie Portman - Léon - Der Profi
Dieser Auftritt dürfte vielleicht noch bekannter sein als alle anderen hier präsentierten. Aber mir kommt erstens kein weiterer cooler Auftritt eines Mädels in den Sinn und zweitens handelt es sich hier um ein regelrechtes Ausnahme-Debüt. Denn ohne jemals eine Schauspielschule besucht zu haben, wurde Portman zufälligerweise vom Regisseur in der Pizzaria entdeckt, hat nebenbei 2000 Konkurrentinnen ausgestochen und gleich in diesem fantastischen Film eine ebenso fantastische Laiendarstellung abgegeben.Jetzt sollte klar sein, weshalb meine Armeewaffe Mathilda heisst. (Zweiter Name ist Cassandra)
Mittwoch, 28. Januar 2009
Problematische Situation der Spielekonsolen trotz momentanem Boom (?)
Mittwoch, 21. Januar 2009
Das Anbrechen des 3D-Zeitalters im Kino
Ich würde mal sagen, dass gerade der Technik-Vorsprung der Kinosääle ein ausschlaggebendes Argument für einen möglichst raschen Wechsel der Branche zu 3D darstellt. Illegalen Downloads könnte mit 3D (zumindest für einige Zeit) effektiv begegnet werden.
Die Kommentare der Leser sind hingegen weniger prickelnd. Da wird eher der alte Hut der Effekt-Hascherei angesprochen, für den ich nunmehr ein müdes Lächeln übrig hab. Klar, bei jedem Technologiesprung wird das Innovative überproportional bis exzessiv genutzt (siehe z.B. Einführung des Ton- und Farbfilms), aber ich denke, dass dieser Anteil nicht grösser ist, als der Anteil an Standardware vor dem Technologiesprung.
Montag, 12. Januar 2009
Kommentierte Top-5 Videogame-Trailers von 2008
Auch wenn es in den letzten Wochen bereits genügend Bestenlisten in diesem Bereich gegeben hat (vgl. z.B. Gametrailers, IGN, Blend Games, Kotaku oder 4players), will ich dennoch auch meine persönlichen 5 Highlights des letzten Jahres zusammentragen und kommentieren. Abschliessen will ich das ganze mit einem seeeeeeehr eigenwilligen 6. Trailer.
KLASSISCHE STORY-TRAILER:
METAL GEAR SOLID 4: Courage Is Solid Trailer
RESIDENT EVIL 5: TGS 2008 Trailer
TEASER-TRAILER:
GEARS OF WAR 2: E3 2008 Trailer
Wenn man mit den Spielen nicht näher vertraut ist, sollte man sich besser zuerst den oben bereits erwähnten Launch-Trailer des Titels ansehen. Dieser gibt einige essentielle Infos zur Konstellation der drei Protagonisten (Typ der geht, Typ der liegt, Typ in der Halle) dieses technisch einwandfreien, inhaltlich aber eher kontroversen Trailers.
Er gefällt mir bedeutend besser als der letztmalige, verschiedenerorts mit Bravour aufgenommene Mad-World-Trailer. Nicht zuletzt, weil er sich nicht vorwiegend auf die unmittelbare Wirkung eines bekannten Songs verlässt, sondern auf die Wirkung des gesprochenen Worts und erst anschliessend auf "Musik" zurückgreift. Darüber hinaus gibt er meiner Meinung nach den brachialen Wahnsinn von Gears of War treffender wieder. Das Spiel ist nicht in erster Linie zurückhaltend traurig, sondern grausam martialistisch. Die Protagonisten agieren weniger unter einer dominanten melancholischen Stimmung (wie es der Mad World Trailer vermittelt), sondern werden vielmehr getrieben durch die fucking Drums of Doom des unausweichlichen Kampfes.
WORLD IN CONFLICT - THE SOVIET ASSAULT: Yulja Theatrical Trailer
Leider werden in den letzten 7 Sekunden des Trailers noch diese fürchterlich unpassenden Texttafeln und Schnitte angefügt, welche die ganze eindrückliche Stimmung versauen. Trotz dieses offensichtlichen Missgriffs am Ende ist mir der Trailer doch nicht mehr aus dem Kopf gegangen.
FAR CRY 2: E3 2008 Trailer
Ist wohl der ausführlichste in seiner Exposition, gibt aber trotzdem in erster Linie eine Stimmung wieder, die sich nie ändert, sondern eher durch die akzentuierte Montage intensiviert. Die dreckige Gleichgültigkeit des Songs passt sehr gut zum Spiel. Die Bilder in der zweiten Hälfte hätten jedoch ruhig noch durchgehender so spektakulär sein können. Das Setup ist spitze (der vorgerenderte Teil), die Szenen aus der Spielengine sind mir aber noch zu zusammenhangslos, als das sich ein gebührendes Payoff ergeben könnte. Trotzdem halte ich ihn für eindrücklicher als andere Teaser (oder teaserartigen Trailer) wie die oben genannten von Dialbo 3 oder Mirror's Edge.
DER ULTIMATIVE WTF-TRAILER DES JAHRES:
BAYONETTA: TGS 2008 - Direct Feed Gameplay Revealed Trailer
Die Gesichtsreaktionen der Leute, wenn sie dieses Videos sehen sind mitunter unbezahlbar! Hier muss sogar ich als Verfechter der asiatischen Mentalität bei Spielen und Filmen sagen: diese Japaner sind soo durchgeknallt!